Mittwoch, 25. Februar 2026

Zimt-Sahne-Torte

Die Geburtstage eines jeden Jahres starten bei uns schon im Jänner, gleich im ersten Monat geht das Feiern richtig los. 
Für das erste Geburtstagskind im Jahr darf es ruhig eine Torte mit etwas mehr Creme sein. Nicht jeder mag das und ich richte mich deshalb sehr gerne nach den Wünschen und backe dementsprechend eine Torte oder einen Kuchen. Es soll ja schlussendlich passen und schmecken.
Eine Torte mit Schoko-Mousse und Zimt-Sahne passt doch wunderbar als Geburtstagstorte, so habe ich mir das gedacht. Sie war auch sehr lecker, nicht zu süß gehalten und sie sah richtig festlich aus. Sollte jemand die Torten eher süß wünschen, dann darf er hier ruhig noch Zucker dazugeben, sowohl bei der Mousse als auch bei der Zimt-Sahne.
Bezüglich Dekoration, die darf natürlich auch anders ausfallen, dafür habe ich nicht so das Händchen. Aber manchmal ist weniger auch mehr.
Vielleicht hat jemand jetzt Lust auf diese Torte bekommen, dann wünsche ich gutes Gelingen beim Nachbacken und lasst sie euch schmecken.



Zutaten für den Wunderteig:
3 Eier
120 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
80 ml. Wasser
80 ml. Sonnenblumenöl
120 g. Weizenmehl
20 g. Backkakao
1 TL. Backpulver
60 g. gemahlene Walnüsse

Zutaten für die Vollmilch-Mousse:
60 ml. Milch
60 ml. Sahne
20 g. Zucker
2 Eigelb
1,5 Blatt Gelatine
180 g Vollmilchkuvertüre
250 ml. Sahne
120 g. Lotus Biscoff Kekse 
oder anderes Gebäck wie Zimtsterne oder Vanillekipferl

Zutaten für die Zimt-Sahne:
500 ml. Sahne
2 Vanillezucker
250 g. Frischkäse
50 g. Zucker
5½ Blatt Gelatine
ca. 1½ TL. Zimt

außerdem:
150 ml. Sahne
½ Pk. Sahnesteif

Zubereitung Wunderteig:
Eine Springform von 26 cm Durchmesser, Boden mit Backpapier bespannen. Backofen auf 170 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Mehl, Backpulver und Backkakao mischen und sieben, dann die Nüsse untermischen.
Eier, Zucker, Vanille und Salz in eine Rührschüssel geben und aufschlagen lassen. Dann in einem feinen Strahl das Wasser und das Öl unter Rühren zufließen lassen. Das Mehl mit Kakao und Nüssen esslöffelweise kurz unterheben.
Teig in die Form füllen, glatt streichen und im Ofen ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Kuchen in der Form auskühlen, dann stürzen und die Form abnehmen.
Eine ganz dünne obere Schicht des Kuchens abschneiden, damit man nachher noch Kuchenbrösel für die Dekoration am Außenrand hat.
Den Tortenboden auf einen Kuchenteller legen und mit einem Tortenring umschließen.
Zubereitung Vollmilch-Mousse:
Gelatine im kalten Wasser einweichen. Kekse grob hacken. Vollmilchkuvertüre auch grob hacken und über Wasserbad halb flüssig werden lassen. Das Eigelb verquirlen.
Milch, Sahne und Zucker aufkochen, Topf vom Herd ziehen. Die Eigelb in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren einfließen lassen und gut verquirlen, damit keine Klümpchen entstehen. Jetzt die Gelatine ausdrucken und zugeben, die halbflüssige Schokolade ebenfalls zugeben. Alles mit dem Schneebesen gut mischen und ein wenig abkühlen lassen. Nun die geschlagene Sahne locker unterheben.
Die gehackten Kekse auf dem Kuchenboden verteilen, dann die Creme oben drüber verteilen und glatt abziehen. Kuchen für 2-3 Stunden kühlen.
Zubereitung Zimt-Sahne und Fertigstellung
Sahne mit Vanillezucker steif schlagen, dann in eine größere Schüssel umfüllen.
Die Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Den Frischkäse mit Zucker und Zimt glattrühren. 3 EL. Wasser erhitzen und die Gelatine darin auflösen, 2 EL. Frischkäsecreme in die Gelatine rühren damit die Temperatur angeglichen wird, dann die Gelatine in die Frischkäsecreme geben und verrühren. Hier sollte man zügig arbeiten damit keine Klümpchen entstehen. Jetzt sollte die Frischkäsecreme locker unter die geschlagene Sahne gehoben werden, mit dem Schneebesen geht das am besten.
Die Creme auf der Torte verteilen und glatt streichen. Die Torte erneut kühlen, am besten über Nacht.
Tags darauf kann man den Tortenring entfernen. Die Sahne mit dem Sahnesteif steifschlagen. Den Außenrand mit wenig Sahne einstreichen und mit den Kuchenbrösel bestreuen. Restliche Sahne in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen. Die Torte einteilen und mit Sahnerosetten versehen.


Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 20. Februar 2026

Kanapees-Caprese

Ein leckeres Schnittchen im Bausatz-Format.
Kanapees Caprese sind unter den vielen anderen leckeren Kanapees meine Lieblinge. Sehr oft werden sie bei uns als Apero serviert oder auf einem Häppchen-Teller dazugelegt. Sie machen immer und überall eine tolle Figur, sie sind meine absoluten "Gaumenschmeichler". Jedoch wundert es mich gerade, dass ich dieses Rezept nicht schon früher in meinem Blog aufgenommen habe. Vermutlich, weil sie bei uns schon lange einfach zum Alltag gehören und nichts mehr Neues sind. Besonders im Sommer haben sie oft ihren Auftritt am Abend. Nach Feierabend werden sie gerne mit auf die Terrasse genommen und zu einem schönen gekühlten Bier oder einem Glas Weißwein verspeist.
Belegen darf man Kanapees nach Lust und Laune, das Brot kann getoastet werden, muss es aber nicht. Man hat hiermit ziemliche Freiheiten bei der Verwirklichung der kleinen Dinger, und beim Geschmack darf viel variiert und ausprobiert werden. Nachdem sie in einer süß/herzhaften Kombination ebenfalls megalecker sind, steht einem wirklich jede Möglichkeit offen.
Bei meinen Kanapees-Caprese habe ich das Brot leicht getoastet, einmal, weil ich das Brot gerne knusprig mag, und zum Zweiten, weil sie lauwarm doch am besten sind. Aber das ist natürlich mein Wunsch und mein Geschmack, ihr macht das wieder so, wie ihr das mögt. 
Das Basilikum-Pesto habe ich heute selbst gemacht nach meinem alt bewährten Rezept, das ihr gerne hier finden könnt.



Zutaten für ca.  15 Kanapees:
2 kleine Baguette
5 kleine Tomaten
2 Kugeln Mozzarella
1 Zweig frischer Basilikum
Kräutersalz
Oregano
Olivenöl

Zubereitung:
Backblech mit Backpapier belegen. Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Baguettes in Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen. Tomaten und Mozzarella ebenfalls in Scheibchen schneiden. Die Basilikumblätter waschen und trocken-schütteln, dann in Streifen, Größe nach Wahl, teilen.
Das Brot auf das Backblech legen und im Ofen für 3-4 Minuten toasten. Danach mit dem Pesto bestreichen, mit dem Mozzarella belegen und Tomatenscheiben drüber geben. Die Basilikumblätter drüber verteilen mit Kräutersalz salzen und mit wenig Oregano bestreuen. Mit Olivenöl leicht beträufeln.
Es ist servierbereit und kann angerichtet werden.



Die Farben der Caprese-Brötchen läuten ganz zart den Frühling ein. 
Frühling auf dem Teller und Frühling im Garten. 


Die Winterlinge sind endlich da, sie treiben meiner Meinung nach den Winter aus. Jedes Jahr sind sie der erste Lichtblick und das erste Anzeichen, dass sich der Winter langsam zurückziehen muss. Momentan sieht man bei uns im Garten, wie sich zwei Jahreszeiten bekämpfen, Winter und Frühling. Sehr groß und sehr schön sind noch immer die Blüten der Christrosen und dicht daneben sprießen schon die Winterlinge aus der Erde. Mit ihren gelben Blüten haben sie sich einen Platz geschaffen, der nicht zu übersehen ist. Die Natur ist doch wunderschön.

Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 15. Februar 2026

Schmalzkuchen

Es ist Fasching und mal wieder Zeit für Schmalzgebäck. Eine alte Tradition bei uns zu Hause, die wir von den Großeltern übernommen haben und sehr gerne weiterführen. Schmalzgebäck jeglicher Art ist im Fasching bei uns gefragt, diesmal habe ich mich für die megaleckeren Schmalzkuchen entschieden. 
Früher haben wir natürlich meistens das Traditionsgebäck "Ultner Mohnkrapfen" gewählt. Das wurde im Winter sehr gerne auch an anderen Wochenenden serviert. Immer dann, wenn sich mehrere Familienmitglieder trafen, wollte man mit einem feinen Gebäck aufwarten. Krapfen wünschte sich ein Jeder.
Ich weiß,  Schmalzkuchen - wie vom Weihnachtsmarkt denken sich jetzt einige, aber bei uns verbindet man den Fasching mit einem feinen Schmalzgebäck. Vor drei Tagen gab es diese Schmalzkuchen bei uns, pünktlich zum "Unsinnigen Donnerstag", denn am unsinnigen Donnerstag ist bei uns Faschings-Hochsaison. Da gibt es Fasching pur. Die Geschäfte und Betriebe bleiben am Nachmittag geschlossen, damit die Familien mit ihren Kindern gemeinsam was von diesem Tag haben können. So wird das bei uns gehandhabt, andere Länder, andere Sitten.🤷‍♀️ Aber schön, dass die Menschen durch viele verschiedene Medien die Möglichkeit haben, so viel von Traditionen anderer Länder zu erfahren.
🎉🎉🎉🎉🎉🎉🎉
Ich wünsche euch jetzt noch tolle restliche Faschingstage und einen guten Faschingsausklang - kommt gut in die Fastenzeit. Ciao🎉




Zutaten:
180 ml. Milch
60 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Ei (Gr. L.)
6 gr. Trockenhefe
400 g. Weizenmehl (Allzweckmehl)
40 g. Butter
Abrieb ½ Zitrone
1/4 TL. Salz
Puderzucker

Zubereitung:
warme Milch, Zucker, Vanillezucker, das Ei und die Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine geben, mischen und für 10 Minuten stehen lassen.
Mehl, Zitronenabrieb und das Salz mischen und zur Milch/Hefemischung geben und einmal kurz kneten lassen, dann die Butter zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und mit der Hand nochmals kurz verarbeiten, wieder in die Schüssel zurücklegen, abdecken und an einem warmen Ort für ca. 50-60 Minuten gehen lassen.
Dann denen Teig ausrollen, ca. 1 cm dick oder etwas weniger. In kleine Quadrate oder Rauten schneiden, (das geht am Besten mit einem Pizzaschneider).
Inzwischen kann das Öl erhitzt werden auf ca. 170-180°
Die kleinen Kuchen im Öl von beiden Seiten ausbacken, mit einer Schaumkelle aus dem Fett heben, auf ein Küchenkrepp legen, damit das übrige Öl abtropfen kann.
Anschließend mit Puderzucker bestreuen und servieren.


Ich wünsche gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 10. Februar 2026

Mandel-Nougat-Kuchen

Mandel-Nougat-Kuchen mit dem extrafeinen Orangengeschmack und Orangen-Zucker-Glasur. Mehr Winterduft geht nicht. Der Kuchen passt so super in die kalte Jahreszeit, dass man ihn auch gerne zwei Mal backt. Jedenfalls haben wir ihn schnellstens verspeist, kein Stück davon wanderte in den Gefrierschrank, wie es sonst oft üblich ist, weil wir meistens ja nur zu Zweit beim essen sind.  Der nächste Backvorgang ist aber jetzt schon in Planung.
Damit werden so langsam auch einige wenige restliche Zutaten, die von der Weihnachtsbäckerei übrig geblieben sind, verbraucht. Da wir letztes Weihnachten die Bäckerei eher kurz gehalten haben und ich weniger eingekauft habe, gibt es dementsprechend fast keine Reste zu verwerten. Ist auch gut so, dann gibt es nichts mehr zu überlegen und neue Back-Ideen können starten ohne Hintergedanken. 
In kurzer Zeit werden die Tage schon um einiges länger und die Temperaturen steigen leicht an, dann kommt wieder Lust auf sommerliche Kuchen mit Frucht. Ich freue mich schon drauf, aber vorerst, gibt es noch Winterkuchen, der megalecker ist. Man muss es ihm neidlos zuerkennen.





Zutaten für eine 26 er Backform:

250 g. Butter
180 g. Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
200 g. Mandel fein gemahlen
50 g. Walnüsse gerieben
150 g. Weizenmehl
½ Pk. Backpulver
100 g. Nougatmasse
2 Orangen
3 Tropfen Orangenaroma
Orangenglasur:
150 g. Puderzucker 
Orangensaft frisch gepresst
Mandeln grob gehackt für die Deko

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Die Schale von 1 Orange abreiben und zur Seite legen, von den 2 Orangen den Saft auspressen. Davon 4-5 EL. Saft für die Glasur zur Seite legen. Nougat grob reiben. Mehl sieben, mit Mandeln, Walnüssen, Backpulver, Nougat und Orangenschale mischen.
Butter mit Zucker, Salz und Orangenaroma weißcremig aufschlagen, das dauert so ca. 6 Minuten, dann die Eier einzeln je 30 Sekunden unterschlagen lassen. Nun die Mehl/Mandelmischung abwechselnd mit dem Orangensaft dem Teig zugeben und kurz unterrühren.
Den Teig in die Form füllen, glattstreichen und im Backofen für ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann stürzen und komplett auskühlen.
Puderzucker erst mit 3-4 EL Orangensaft anrühren. Sollte noch Saft benötigt werden langsam zugeben bis die Konsistenz dickflüssig ist.
Den Kuchen damit glasieren, kurz antrocknen lassen, dann mit grob gehackten Mandeln bestreuen. Glasur komplett trocknen lassen.



Lasst ihn euch schmecken
Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 5. Februar 2026

Toast Hawaii vom Blech

Nicht ganz so oft gibt es bei uns zu Hause Toast Hawaii. 
Nichts destotrotz ist es auch heute immer noch ein Kult-Rezept, das sich hervorragend auf einer Party servieren lässt. Man bekommt dafür immer 👍👍👍.
Ganz selten ist jemand dabei, der Ananas nicht leiden kann und deshalb nicht mitessen mag. Da müsste man eben umdisponieren und die Ananas weglassen, das macht in so einem Fall keine Umstände. 
Zum Abendbrot kann man Toast Hawaii auch servieren, mit einem schönen Salat als Beilage reicht es zum satt werden allemal.



Für 2-3 Portionen:
6 Toast-Brotscheiben
3 Lauchzwiebeln
200 g. Sauerrahm oder Schmand
Salz und Pfeffer
Ananas in Scheiben aus der Dose
12 Scheiben gekochter Schinken dünn geschnitten
150 g. ca. geriebener Gouda
3 EL. Olivenöl
Kräutersalz

gemischter Salat nach Wunsch

Zubereitung:
Backbleck mit Papier belegen. Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Ananas aus der Dose nehmen und abtropfen. Die Lauchzwiebeln waschen, in feine Ringe schneiden. Sauerrahm glatt rühren, salzen und pfeffern, Lauchzwiebel zugeben und gut mischen. Kurz ziehen lassen.
Die Toastscheiben mit Olivenöl leicht bestreichen und auf das Backblech legen, im Ofen für ca 4-5 Minuten eine leichte Farbe annehmen lassen.
Die Brotscheiben mit dem Schmand bestreichen, mit Schinken belegen, Ananas darauf verteilen und noch mit dem geriebenen Käse belegen.
Nun im heißen Ofen für ca. 15 Minuten gratinieren.
Inzwischen den Salat anrichten.
Gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken



Herzlichst
Eure Irmi