Freitag, 22. Dezember 2017

Der Advent sagt ade


Der Advent ist nun bald vorüber und es stehen die Weihnachtstage vor der Tür. Die Erledigungen für ein schönes Fest sind fast geschafft, hier und da fehlen noch Kleinigkeiten. Wir haben die
besinnlich/hektischen Tage bis Weihnachten genießen können, die Pakete gut nach Hause gebracht und den Weihnachtsbaum geholt. Die Einkäufe für das Weihnachtsmenü sind getätigt und die Kaufhäuser wurden gestürmt. Alles ist unter Dach und Fach und ich hoffe, ihr habt, (wenigstens), so einiges von dem auch schon erledigt.
Es bleiben noch ein paar Tage bis zum heiligen Abend, die genutzt werden um etwas Hektik abzubauen, noch einmal gemütlich über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und dort einen
wohlschmeckenden Glühwein zu trinken, Freunde zu treffen und denen gute Feiertage wünschen. Zu Hause die Füße noch einmal hochlegen und den Bratapfel ins Rohr schieben, den Duft und die Weihnachtsmusik genießen. Tannenzweige und Kerzen bringen Gemütlichkeit ins Haus und die Familie rottet sich langsam zusammen, um gemeinsam das Fest zu feiern.
Die Stimmung ist irgendwie anders als sonst, feierlicher, tiefer und wärmer.


Zeit zu Schweigen, zu lauschen und in sich zu gehen
nur wer die Ruhe beherrscht, kann die Wunder noch sehen
die der Geist der Weihnacht den Menschen schenkt.
Auch wenn so mancher anders denkt.

ein vermutlich nicht benutzter Hauseingang im Überetsch -
er wird jedes Jahr anders dekoriert und ich muss ihn immer
wieder fotografieren

Nach dem Fest sollen ruhigere Tage das alte Jahr ausklingen lassen und ich hoffe für euch, ihr könnt auf ein gutes Jahr zurück blicken.
Für das neue Jahr wünsche ich euch in erster Linie viel Gesundheit, einiges an Frohsinn und Gelassenheit, viele schöne Wochen, noch mehr tolle Tage und reichlich angenehme Momente.
In diesem Sinne verabschiede ich mich im alten Jahr und freue mich schon auf das Neue
Eure Irmi

Weihnachtsferien im Landgenuss bis zum 05.01.2018

Dienstag, 19. Dezember 2017

Haselnuss-Makronen


Während der Adventszeit in diesem Jahr sind die herzhaften Gerichte in diesem Blog etwas unter-
gegangen. Das tut mir schrecklich leid. Dafür habe ich euch aber reichlich mit Plätzchen verwöhnt und die Abwechslung auf dem Plätzchenteller um einiges erweitert. Das ist doch auch keine schlechte Sache.
Ideen für Rezepte für den Hauptgang in den Weihnachtsmenüs gibt es reichlich. Da werdet ihr noch leicht fündig. Doch glaube ich, dass es meistens die traditionellen Gerichte sind, die jährlich von der Familie wieder gewünscht werden. Solche Gerichte, die schon Jahre vorher das Weihnachtsfest
begleitet haben. So gewissermaßen als schöne Tradition, die man unbedingt aufrecht erhalten soll. Bei uns läuft das jedenfalls so, was die letzten Jahre schon gut angekommen ist, wird auch heuer
wieder gerne gegessen.



Zutaten:
3 Eiklar
132 g. Zucker
132 g. gemahlene Haselnüsse
etwas Zimt
1 Prise Salz

Haselnüsse für die Dekoration

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 ° C Ober/Unterhitze vorheizen. Das Backblech entweder mit Oblaten oder
Backpapier belegen.
Eiklar mit Salz zu einem sehr steifen glänzenden Schnee schlagen, dabei den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Haselnüsse und Zimt auf den Schnee geben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben. Nun mit Hilfe von 2 Löffelchen kleine Häufchen auf die Oblaten setzen oder
den Teig in einen Spritzsack mit Lochtülle füllen und Häufchen aufspritzen. Die Haselnüsse in der
Mitte teilen und je eine Hälfte auf die Makronen legen.
Im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen lassen. Makronen auf ein Gitter setzen damit sie
komplett auskühlen können.


Ich wünsche euch viel Vorfreude auf Weihnachten und hoffentlich habt ihr nicht zu viel Stress.
Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 15. Dezember 2017

Aprikosen-Streifen


In diesem Jahr wollte ich wieder ein paar neue Rezepte in meiner Plätzchendatei aufnehmen. Ich mag sehr gerne die alten traditionellen Plätzchenrezepte, aber ein bisschen Abwechslung soll doch
auch sein. Darum begab ich mich auf die Suche und bin reichlich fündig geworden. Nun galt es nur
noch eine Auswahl zu treffen, von der ich mir vorstellen  konnte, dass sie auch schmecken. Mein lieber HP ist von neuen Rezepten erst nie begeistert. Doch dann haben wir die Streifen gemeinsam gebacken; er ist mir beim Plätzchenbacken immer gerne behilflich. Danach konnte er mir nur noch zustimmen denn die Aprikosenstreifen schmecken hervorragend, nicht zu süß und mit einer leichten Aprikosensäure, die ausgezeichnet mit den Mandeln harmoniert. Sie sind sehr mürbe und machen sich auch optisch gut auf dem Plätzchenteller.



Zutaten für 1 Backblech ca. 40 x 30 cm:
250 g. gemahlene geröstete Mandeln
300 g. Weizenmehl
150 g. Puderzucker
250 g. kalte Butter
3 Eigelb
1 TL. Orangenschale gerieben
etwas Zimt
2 EL. Orangensaft frisch gepresst

Zutaten für den Belag:
200 g. getrocknete Soft-Aprikosen
350 g. Aprikosenmarmelade
3 EL. Orangensaft frisch gepresst

Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten lassen. Den Teig in Folie wickeln und ca. 2 Stunden kalt stellen.
Inzwischen die getrockneten Aprikosen grob würfeln. Dann mit der Aprikosenmarmelade und dem Orangensaft in einem Blitzhacker fein pürieren.
Backofen auf 170 ° C. Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.
2/3 des Teiges zu einer Platte von ca. 40x30 cm ausrollen. Den Teig auf das Backblech legen und
mit einem Backrahmen umschließen. Den Teig mit der Gabel ein paar mal einstechen und mit der
Aprikosenmasse bestreichen.
Restlichen Teig dünn ausrollen, runde Taler in verschiedenen Größen ausstechen und unregelmäßig
auf die Aprikosenmasse legen. Siehe Bild unten.


Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben. (2. Schiebeleiste von unten). Die Aprikosenstreifen
ca. 20 Minuten backen lassen. Das Gebäck herausholen und auf dem Blech abkühlen lassen.
Anschließend in ca. 6 x 4 cm große Streifen schneiden. So entsteht für jeden Streifen ein eigenes
Muster. Auf Wunsch können sie noch mit Schokolade dekoriert werden.
Die Aprikosenstreifen sind ca. 4 Wochen haltbar.




Quelle: essen & trinken

Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit und weiter viel Spaß in der Weihnachtsbäckerei

Eure Irmi

Dienstag, 12. Dezember 2017

Eremiten


Die Plätzchenbackzeit haben wir in diesem Jahr voll und ganz genutzt wobei sich wieder die wunder-bare Gelegenheit ergab nach alten Rezepten aus Omas Zeiten zu suchen. So hatten wir es vor ein
paar Jahren schon gemacht und  dieses Rezept hier gefunden. Es stammt aus Kindertagen meines
lieben HP. Schon damals haben die Eremiten immer einen Platz auf dem weihnachtlichen Keksteller
gehabt, und jetzt sind sie schon seit zwei/drei Jahren auch bei uns eingezogen. Damals gab es die
Eremiten pur, ganz klassisch und so ganz ohne Deko. Jedoch haben wir sie heuer etwas mit weißer Schokolade aufgehübscht, denn ich finde, auch Eremiten haben ein schönes Kleidchen verdient. Das Auge isst ja bekanntlich mit und so schmecken sie gleich doppelt gut.



Zutaten:
180 g. Butter
200 g. Zucker
2 Eier
1/8 l. kalter Espresso
400 g. Weizenmehl
150 g. Geriebene Nüsse
1 Backpulver
1 Vanillezuker
Zimt und Rosinen nach Belieben

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben. Backblech mit Backpapier belegen. Backofen auf
180 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Butter, Zucker, Eier und Vanillezucker schaumig rühren. Zimt, Rosinen und Nüsse beimengen. Das
Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit dem kalten Kaffee untermengen.
Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und Häufchen auf das Backpapier
spritzen. Im Backofen ca. 16 Minuten backen. (2. Schiebeleiste von unten).
Nach dem Backen auf ein Gitter legen und auskühlen lassen.
Auf Wunsch mit weißer Schokolade dekorieren.



Gutes Gelingen
Eure Irmi

Freitag, 8. Dezember 2017

Mohnbuchteln


Buchteln mit Marillen-Marmelade gefüllt sind der Klassiker in der Tiroler-Mehlspeisküche.
Diese Buchteln jedoch habe ich mit Mohn gefüllt – die Idee stammt von Sally – eine Super Idee.
Sie schmecken herrlich und passen durch den Duft von Vanille, Zimt und Zitrone wunderbar in die Adventszeit. Man genießt sie am besten noch lauwarm, dann sind sie luftig und leicht wie eine Wolke. Mohnliebhaber kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. 
Eine kleine Mohnbuchtel begleitet von einer duftigen Vanillesauce könnte vielleicht sogar als
schöner Abschluss für ein Menü in der Weihnachtszeit dienen. Darüber muss ich jetzt echt nachdenken, meine Lieben hätten da sicher nichts dagegen.


Die Menge ergibt 9 Buchteln à ca. 60 g. Teig

Zutaten für die Buchteln:
300 g. Mehl
12 g. Frische Hefe
2 EL. lauwarmes Wasser
40 g. Zucker
140 ml. Lauwarme Milch
1 Eigelb
1 TL. Vanilleextrakt
etwas Salz
etwas Zitronenabrieb
60 flüssige Butter

Zutaten für die Mohnfülle:
135 g. Mohn gemahlen
60 ml. Milch
2 EL. Zucker
1 Vanillezucker

1 EL. Honig
etwas Zimt
eine Prise Salz
etwas Zitronenabrieb
2 EL. Semmelbrösel
40 g. Butter
Rum nach Geschmack

1 EL flüssige Butter zum Bestreichen

Zubereitung Hefeteig:
Hefe mit dem lauwarmen Wasser und etwas Zucker verrühren. Alle anderen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und mischen. Hefegemisch beimengen und für ca. 5-7 Minuten zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt
ruhen lassen bis er das doppelte Volumen erreicht hat.

Zubereitung Mohnfülle:
Milch, Butter, Honig, und Zucker einmal aufkochen. Topf vom Herd ziehen und die restlichen Zutaten untermengen. Gut durchmischen und die Fülle auskühlen lassen.

Fertigstellung:
Nun den Teig zu einer Rolle formen und portionieren. Jede einzelne Portion zu einer Kugel formen.
Die Kugel gleichmäßig rund ausziehen, die Mohnfülle einlegen, den Teig gut verschließen. Mit der Naht nach unten nochmals glatt schleifen und in eine gebutterte Form legen. Die Teiglinge erneut für ca. 1 Stunde, abgedeckt mit einem Tuch, gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180 ° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Buchteln mit der flüssigen Butter bestreichen und in den Ofen schieben. Für ca. 20-25 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestreuen.


Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Eure Irmi

Dienstag, 5. Dezember 2017

Eierlikör-Kringel

Advent haben wir wieder, die „anscheinend“ besinnliche Zeit, die immer und jedes Jahr wieder in Hektik endet. Zu viel nimmt man sich vor und schon ist es automatisch mit der Ruhe und der Besinnlichkeit vorbei. Aber trotzdem genieße ich den Advent immer ganz besonders. Für mich ist er „die“ Zeit des ganzen Jahres und zugleich auch die Zeit für eine gute Tasse Tee.
Gerade eben hab ich mir einen kleinen Rundgang durch unser weihnachtlich geschmücktes Dorf gegönnt, da kam ich an einem Schaufenster vorbei in dem ein toller Spruch auf einem Plakat abgedruckt war. Es stand dort geschrieben:

Tee ist Ruhe und nicht Eile.

Eine Weisheit, die man sich öfter zu Herzen nehmen sollte. Auch wenn ich leider kein großer Tee-Liebhaber bin und eine gute Tasse Kaffee mehr schätze, ziehe ich mich jetzt in meine Küche zurück und brühe mir Tee auf. Das Gebäck das ich euch heute vorstelle passt herrlich zum Tee und es passt
wunderbar in die Adventszeit. Die Kringel sind sehr mürbe und schmecken ausgezeichnet und sie werden mit Sicherheit in die Nachbackliste für das nächste Weihnachten aufgenommen.


Zutaten für ca. 20 Kringel:
150 g. weiche Butter
1 Vanillezucker
100 g. Puderzucker
1 Ei
200 gr. Weizenmehl
2 EL. Eierlikör (ca.)
kleine Silberperlen

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben: Backblech mit Backpapier belegen.
Backofen auf 180 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Butter, Vanillezucker und 50 g. Puderzucker cremig rühren, dann das Ei unterrühren. Anschließend
das Mehl untermengen. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf 2 Backbleche
schöne Kringel spritzen. Jetzt den Teig ca. 30 Minuten kühl stellen.
Bleche nacheinander im Ofen für ca. 10 Minuten backen, nachher komplett auskühlen lassen.
Anschließend die restlichen 50 g. Puderzucker mit dem Eierlikör zu einer streichfähigen Masse
rühren. Die Kringel mit der Glasur bestreichen und mit den kleinen Silberperlen dekorieren. Ihr
könnt aber gerne auch anders dekorieren.

Mein Tipp: Die Glasur trägt man am besten mit einem Silikonpinsel auf. Sie trocknet ziemlich schnell, deshalb sollte man sich mit dem Silberperlen streuen beeilen. ❤❤❤



Quelle: Chefkoch.de

Ich wünsche euch gutes Gelingen und viele schöne Tage.
Eure Irmi

Freitag, 1. Dezember 2017

Rotwein-Sirup


Dieser Sirup hat hauptsächlich jetzt in der Adventzeit Hochsaison. Ein paar Tropfen zu einem tollen
Dessert (manchmal gerne auch ein paar mehr Tropfen) oder zum Tränken einer Weihnachtstorte sind im Advent passend und immer willkommen. Es gibt also einige Verwendung für diesen Sirup, der jedoch leider nur den Erwachsenen vorbehalten ist.  Kinder sollten hier lieber Abstand halten.
Die Zubereitung ist schnell und einfach zu erledigen. Die Menge ergibt ca. 300 ml, ich denke, damit kommen wir über die Weihnachtszeit leicht durch. Da er im Kühlschrank einige Zeit haltbar ist, kann man ihn in Ruhe und zu einem passenden Zeitpunkt genießen.
Als kleines Geschenk aus der Küche macht er ebenfalls große Freude und eine gute Figur.



Zutaten:
300 ml. Rotwein
200 g. Zucker
1 EL. Aceto Balsamico
3-4 Nelken
1 Zimtrinde

Zubereitung:
den Rotwein mit Zucker, Aceto Balsamico, Nelken und Zimtrinde in einem Topf auf ein Drittel einkochen lassen. Das dauert so ca. 12-15 Minuten. Sirup zur Seite stellen und auskühlen lassen.
Zimtrinde und Nelken entfernen. Danach kann er abgefüllt werden.
Er ist im Kühlschrank ca. 2 Monate haltbar.



Gutes Gelingen und noch eine schönen Advent
Eure Irmi

Dienstag, 28. November 2017

mariniertes Rindshuftsteak


vor etlicher Zeit ist mir dieses tolle Rezept beim Stöbern in AnnemarieWildeisen‘s Koch-Magazin aufgefallen. Ich habe es sofort, neben vielen anderen Rezepten von ihr, abgespeichert. Beim Metzger konnte ich heute ein ordentliches Stück Rindshuftsteak erwerben und es gleich wie im Rezept beschrieben zubereiten. Alles glatt gelaufen – es hat wunderbar geschmeckt. !!!!
Rezepte von Annemarie Wildeisen gelingen immer. ❤👍
Für so manchen, würde das Fleisch wie es hier auf dem Foto abgebildet ist, etwas zu durch sein. Doch wir mögen es lieber so. Das könnt ihr ja selbst entscheiden, wie ihr das mögt und wie eure Vorlieben sind. Unser Stück Fleisch war aber trotzdem noch zart. Es gab heute als Beilage Bratkartoffeln und Salat.





Zutaten für 2 Personen:
2 Rindshuftsteak je ca. 2 cm dick
1 Knoblauchzehe
1 TL. Pfefferkörner grün
2 EL. Olivenöl für die Marinade
½ TL. Paprika
etwas Curry
½ TL. Thymian getrocknet
Kräutersalz
Olivenöl für die Pfanne


Zubereitung:
Wir bereiten die Marinade für die Steak‘s:
Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Pfefferkörner in einem Mörser mittelgrob zerstossen.
2 EL. Olivenöl in eine kleine Schüssel geben, Knoblauch, Pfefferkörner, Paprika, Curry, und Thymian
dazugeben und zu einer Marinade vermischen. Die Steaks mit der Marinade bestreichen, salzen
und gut durchziehen lassen.
Den Backofen auf 80° C. Ober/Unterhitze vorheizen, eine feuerfeste Platte darin mitwärmen.
Eine Bratpfanne mit etwas Öl kräftig erhitzen. Die Steak‘s hineinlagen und (je nach Wunsch) 1-2 Minuten je Seite anbraten. Anschließend die Steak‘s sofort auf die vorgewärmte Platte legen
und ca. 20 Minuten nachgaren lassen.
Vor dem Servieren die Ofentemperatur auf 230° C erhöhen und die Rindshuftsteak‘s in aufsteigender Hitze 4-5 Minuten (ab Umschalten des Ofens gerechnet) erwärmen. Die Steak‘s
aus dem Ofen holen, eventuell schneiden und sofort servieren.






Ich wünsche euch gutes Gelingen und noch eine schönen bevorstehenden Advent.

Eure Irmi



Freitag, 24. November 2017

Haselnuss-Kastanien-Torte

die wunderbaren herbstlichen Genüsse von Kastanie und Haselnuss lassen uns jedes Jahr diese Zeit wieder neu erleben. Zuerst die Herbstfrüchte ernten und dann etwas wunderbares daraus zaubern ist schon eine tolle Sache. Die Kombination von Haselnuss und Kastanie lässt geschmacklich nichts zu wünschen übrig. Sie ergibt ein samtiges, rundes Gaumen-Erlebnis von dem einem nicht lang-weilig wird. Unsere liebe Nichte hat sogar gemeint: es sei die beste Torte überhaupt, die sie bei uns gegessen hat.
Dabei konnte ich mir die Kombination zuerst gar nicht vorstellen, ich dachte mir nur - die Torte wird wahrscheinlich optisch etwas farblos wirken. Aber Farbe und Geschmack sind bekanntlich zwei Paar Schuhe. Aber habt ihr gemerkt, es wurde schon wieder einmal zuerst über die Optik entschieden dabei ist gut ausschauen alleine nicht alles, es muss auch noch gut schmecken.


Zutaten für den Haselnussbiskuit:
4 Eier
200 g. Zucker
1 TL. Vanilleextrakt
1 Prise Salz
200 ml Buttermilch
200 ml Sonnenblumenöl
235 g. Mehl
12 g. Backpulver
130 g. Haselnüsse gerieben

Zutaten für die Creme zum Befüllen:
350 g. geschälte Kastanien
2 EL. Zucker
2-3 EL. Rum
250 ml. Sahne
60 g. Zucker
2 ½ TL. San-apart

Zutaten für die Creme zum Einstreichen:
100 g. Mascarpone
150 g. Kastanienmarmelade
1 ½ EL. Puderzucker
200 ml. Sahne
2 TL. San-apart

Zubereitung Haselnussboden:
alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben:
Backofen auf 170° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform (26 cm Ø) mit Back-
papier auskleiden oder mit meinem Backtrennfett einfetten. Haselnüsse in einer Pfanne anrösten
und abkühlen lassen. Mehl und Backpulver sieben und gut mischen.
Eier mit Zucker, Vanilleextrakt und Salz auf hoher Stufe schaumig schlagen. Mit der Küchen-
maschine dauert das so ca.6-8 Minuten. Dann auf niedrigerer Stufe weiterschlagen, Buttermilch und Öl langsam einfließen lassen. Die Haselnüsse und das mit Backpulver gemischte Mehl dazugeben
und vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben.
Teig in die vorbereitete Form füllen und im Ofen ca. 35 Minuten backen lassen.
Noch warm den Tortenring entfernen, Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen.
Zubereitung Creme zum Füllen
die Kastanien in einem Wasser/Milch-Gemisch (je zur Hälfte) und 2 EL. Zucker weich kochen, danach abseihen, (ca. 10 Stück Kastanien für die Dekoration zur Seite legen) die restlichen Kastanien passieren und auskühlen lassen.
Die Sahne mit Zucker leicht anschlagen, San-apart einrieseln lassen, Sahne fertig schlagen.
Die passierten Kastanien mit Rum mischen, die geschlagene Sahne unterheben. Creme kühl stellen.
Zubereitung Creme zum Einstreichen:
Mascarpone, Kastanienmarmelade und Puderzucker mit der Rührmaschine glatt rühren, die kalte
Sahne dazugeben, weiterschlagen und langsam San-apart oder anderes Sahnestandmittel dazugeben. Die Creme fertig aufschlagen. Bis zum Gebrauch kühl stellen.
Fertigstellung:
Den Kuchen 2 mal waagrecht teilen. Den Tortenboden auf eine Platte legen und mit einem
Tortenring umschließen. Die Hälfte der Creme zum Füllen auf den Tortenboden geben und glatt-
streichen. Nächsten Kuchenboden darüber legen und mit der restlichen Creme bestreichen. Mit dem Tortendeckel abschließen.
Nun auf den Tortendeckel ca. 1/3 der Creme streichen und glatt abziehen. Den Tortenring
entfernen und die Seitenränder der Torte einstreichen. Die restliche Creme in einen Spritzbeutel
geben und die Torte dekorieren. Die zur Seite gelegten Kastanien grob über die Torte reiben.


Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 21. November 2017

Schinken-Champignon-Strudel mit Rosenkohl


Ein Top-Rezept zur Resteverwertung. Es kommt alles hinein was noch übrig ist – ein Strudel schluckt vieles. Dadurch ergeben sich immer wieder neue Kombinationen, die auch wirklich gut schmecken.
Fast den ganzen Strudel haben wir zu Mittag verspeist. Der Rest (da gab es schon wieder einen Rest)kam abends noch auf den Tisch – kalt schmeckte er ebenso gut.
So ab und an muss man einfach mal Reste verwerten, übrige Lebensmittel sind viel zu gut für die
Tonne und mit ein wenig Fantasie gibt es ein neues Gericht, das ein richtiger Renner auf eurem
Speiseplan wird. Also, schaut mal hinein in die Kühlschränke und zaubert einen neuen tollen Mix,
vielleicht getoppt mit verschiedenen Gewürzen aus dem In- oder Ausland. Die Reste müssten dann nicht so achtlos im Kühlschrank ihr Dasein fristen denn sie täten manchmal, als wichtiger Bestandteil in unserem alltäglichen Mittag- oder Abendessen, noch ihr Gutes.



Zutaten für 1 Strudel:
1 Pckg. Blätterteig aus dem Kühlregal
200 g. braune Champignon
150 g. Rosenkohl
100 g. Käse
120 g. gekochten Schinken
1 kleine Zwiebel
1-2 Zehen Knoblauch
Salz und Pfeffer
Petersilie
Öl für die Pfanne
1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung:
Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.
Den Rosenkohl putzen und in Wasser mit Salz und 1 TL. Natron ca. 4 Minuten köcheln,
abseihen und abkühlen lassen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und feinblättrig schneiden. Champignon putzen und blättrig
schneiden. Käse und Schinken in kleine Würfel schneiden. Petersilie waschen und hacken.
In einer Pfanne Zwiebel und Champignon leicht anrösten, Schinken dazugeben und kurz mitrösten,
Petersilie dazugeben, ein mal umrühren und alles überkühlen lassen.
Den Blätterteig auf ca. 30 x 40 cm ausrollen. Die Ränder mit verquirltem Ei bestreichen. Den Strudel mit der Champignon-Masse füllen, Käse darüber streuen und mit dem Sprossenkohl
belegen. Strudel einrollen und auf ein Backblech setzen. Den Teig mit einer Gabel ein paar mal einstechen damit die Feuchtigkeit entweichen kann, mit Ei bestreichen.
Im Backofen ca. 25-30 Minuten backen.




Alles Liebe und noch eine schöne Woche
Eure Irmi

Freitag, 17. November 2017

kleine Windbeutel mit Kaffee-Creme


Windbeutelchen mit einer leckeren Kaffee-Creme gefüllt gab es bei uns zum Nachmittagskaffee.
Die kleinen Dinger haben‘s in sich, sie sind sehr lecker und rufen nach mehr - schon bald hat man so viele verputzt wie man eigentlich gar nicht wollte. Macht auch nichts, sie sollen ja nicht lange warten müssen, denn viel Zeit behalten sie ihre Schönheit nicht und knackig bleiben sie auch nicht.
Sollte man sich entscheiden, Windbeitel für Gäste zu backen, muss man zeitlich gut koordinieren.
Wenn die Zeit das nicht zulässt, würde ich euch vorschlagen - macht was anderes.

Mein Tipp: die Windbeutelchen 1 Minute abkühlen lassen, dann waagrecht teilen damit die restliche Feuchtigkeit entweichen kann. Anschließend können sie komplett auskühlen und sollten sofort gefüllt werden. ❤❤❤ In absehbarer Zeit verspeisen. 



Zutaten für ca. 25 Stück kleine Windbeutel:
250 ml Wasser
100 g. Butter in Stücke geschnitten
1 Prise Salz
150 g. Mehl
4 Eier

Zutaten für die Creme:
50 ml. Espresso
2 EL. Instant-Kaffee
250 g. Mascarpone
170 g. gezuckerte Kondensmilch
350 ml. Sahne
6 TL. San apart

Zubereitung Brandteig:
Backofen auf 200° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Ein Backblech mit Backpapier belegen.
Wasser, Butter und Salz aufkochen lassen, das gesiebte Mehl (alles auf ein mal) dazugeben
und bei mäßiger Hitze den Teig so lange rühren bis sich die Masse vom Topfboden löst und der
Topfboden weiß wird, das dauert etwa 3-4 Minuten (das heißt man abbrennen). Die Masse etwas
abkühlen lassen. Den Teig in die Rührschüssel geben, die Eier nach und nach einrühren bis sich die
Masse gut verbunden hat. Den Brandteig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf das
Backblech spritzen, im Backofen ca. 25 Minuten backen.

Zubereitung Creme:
Für die Creme zuerst einen starken Espresso zubereiten und den Instant-Kaffee darin auflösen.
Kaffee auskühlen lassen.
Mascarpone mit der Kondensmilch cremig rühren, den kalten Kaffee dazugeben kurz unterrühren,
Sahne dazugeben und alles leicht aufschlagen. San apart einrieseln lassen und die Creme fertig
schlagen. Creme bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.
Kurz vor dem Servieren die Creme in einen Spritzbeutel füllen und die Windbeutelchen damit
füllen. Mit Puderzucker bestreuen und genießen.



Alles Liebe und ein schönes Wochenende wünscht euch
Eure Irmi

Dienstag, 14. November 2017

Pizza vegetariana


Es gibt mal wieder Pizza, das heißt, es gab in der Zwischenzeit schon öfter Pizza, denn die Pizza
mia mediterana“ hat sich in unser Herz geschlichen. Doch wir und dieser Blog sehnen sich jetzt 
nach einer neuen Variante. Diesen Wunsch erfüllen – nichts lieber als das, auch wenn ein Food-Blog
eher von den süßen Sachen lebt – Torte an oberster Stelle.
Vegetarisch sollte die Pizza auch diesmal sein, um eine neue Abwechslung zu bieten und um einmal mehr auf Wurst und Fleisch zu verzichten. Gesund leben ist die Devise – man wird immer wieder daran erinnert von X-Berichten in den Medien, die es mit den Menschen gut meinen. Mit dieser Pizza ist es uns extrem leicht gefallen. Unser neuer Pizza-Favorit ist geboren.



Zutaten für den Teig:
300 g. Mehl
175 g. Wasser lauwarm
½ Würfel frische Hefe
1 TL. Salz
1 Prise Zucker
1 ½ EL. Olivenöl

Zutaten für den Belag:
200 g. passierte Tomaten aus der Dose
180 g. Pizza-Käse gerieben oder Mozzarella
80 g. Thunfisch (in Öl gelegt)
1 kleine Zwiebel
2 EL. Champignon geschnitten (in Öl gelegt)
grüne Oliven entsteint und Kapern (Menge nach Wunsch)
8-10 St. Kirschtomaten
3-4 EL. Parmesan gerieben

Zubereitung:
die Hefe und die Prise Zucker ins lauwarme Wasser geben und darin auflösen. Das Mehl mit dem
Salz mischen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, die im Wasser aufgelöste Hefe
dazumischen und den Teig ca. 10 Minuten kneten lassen. Kurz bevor die Knetzeit um ist, das Öl
dazugeben und noch unter kneten lassen.
Den Teig an einen warmen Ort stellen, die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken, den Teig
gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten.
Passierte Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen, vom Thunfisch das Öl abgießen, Kirschtomaten
waschen und halbieren. Zwiebel pellen und in feine Ringe schneiden.
Den Backofen auf 200° O/Unterhitze vorheizen, das Backblech mit Backpapier belegen.
Den Hefeteig ausrollen und auf das Backblech legen und mit den passierten und gewürzten
Tomaten bestreichen. Geriebenen Pizza-Käse darauf verteilen. Nun die Pizza mit den restlichen
Zutaten belegen. Zum Schluss noch das Basilikum-Knoblauch-Öl darüber träufeln.
Die Pizza im Ofen ca. 13-15 Minuten backen, herausnehmen und sofort servieren.





Guten Appetit wünscht euch
Irmi